Recruiting Trends 2016

# HR-Insights

Social Media, Active Sourcing und Mobile Recruiting wurden in den vergangenen Jahren von der HR-Welt eingenommen und sind seither nicht mehr von den diesjährigen Recruiting Trends wegzudenken.

5 Recruiting Trends die 2016 die HR-Welt prägen

Nicht nur die täglichen Arbeitsroutinen und dafür notwendige technische Hilfsmittel entwickeln sich rasant in Richtung Arbeitswelt 4.0, sondern auch die Welt des Recruitings. Effizienz, Effektivität, Kreativität und Innovationskraft sind nur ein paar Eigenschaften die zukünftig zur Bewältigung der sich rasch verändernden Anforderungen an die Personalbeschaffung essentiell sind.

Diese Schlagworte und die ständig steigenden Anforderungen der Arbeitswelt der Zukunft ergeben bereits heute ein Abbild der wichtigsten Recruiting Trends die im kommenden Jahr das Recruiting einen Schritt näher in Richtung Arbeitswelt 4.0 bringen werden.

1. Modifizierte Nutzung von Talent Pools

Im Rahmen des Active Sourcings, bei dem Unternehmen aktiv potentielle Kandidaten anschreiben werden Talent Pools häufig angelegt und genutzt um Zeit- und Kosteffizient geeignete Bewerber zu finden. Zukünftig wird die Nutzung der bereits existierenden Talent Pools über die Ablage der Bewerberprofile hinausgehen, da durch die Integration von Robot Recruiting die Profile auch systematisiert werden. Dadurch kann, wie bereits beschrieben, eine faire Vorauswahl getroffen werden kann. Es werden nur noch jene Bewerber aus dem Talent Pool angeschrieben, deren Profil als passend befunden wurde. Die Arbeitseffizienz des Recruitings wird also durch die Kombination der Talent Pools mit den Robot Recruiting Systemen deutlich erhöht.

2. Einsatz von Robot Recruiting

Diversity und Gleichberechtigung sind auch im Jahr 2016 ein wichtiges Thema. Um eine diskriminierungsfreie, faire Vorauswahl der Bewerber zu garantieren, können sich Unternehmen dem Robot Recruitings bedienen. Ein vorher definierter Algorithmus selektiert die Bewerbungsunterlagen und filtert nur jene Kandidaten, die zum Anforderungsprofil der Stelle passen. Robot Recruiting orientiert sich dabei allerdings nicht nur an Hard Facts. Die wichtigsten Kriterien zu Vorauswahl der Bewerber sind die Persönlichkeit, Social Skills und die Berufserfahrung. Auch Informationen der Kandidaten von Plattformen wie LinkedIn oder Xing können mithilfe des Robot Recruitings ausgewertet werden, wobei nur jene Daten gefiltert werden, die der Bewerber auch selbst preisgegeben hat.

3. Stärkere Integration von Webformularen

Die klassische Print Bewerbung, die noch per Post versandt wird ist dank des großen Aufwandes heute kaum mehr existent. E-Mail Bewerbungen haben sich im Bewerbungsprozess, sowohl bei Großunternehmen, als auch auf Ebene mittlerer Unternehmen behauptet und sind auch im Jahr 2016 im Bezug auf ein- und ausgehende Bewerbungsunterlagen der wichtigste Distributionskanal. Ganz im Sinne der bereits erwähnten Effizienz und Effektivität werden vor allem für Großunternehmen Webformulare zur Abwicklung einer Bewerbung eine zentrale Rolle spielen und sind somit einer der wichtigsten Recruiting Trends des nächsten Jahres. Diese ermöglichen eine schnelle Bearbeitung durch den Recruiter und bieten zudem die Möglichkeit für den Bewerber durch Verlinkungen auf diverse Plattformen wie LinkedIn oder Xing sein Profil zu vervollständigen. Auch KMUs werden dank cloudbasierten Softwaresystemen von der Integration von Webformularen in ihren Bewerbungsprozess profitieren können, ohne selbst teure technische Lösungen erarbeiten zu müssen.

4. Abteilungsübergreifende Mitarbeiterauswah

Die Auswahl qualifizierter Mitarbeiter findet nicht mehr abgeschottet in der Personalabteilung eines Unternehmens statt. Neben fachlichen Qualifikationen zählen Soft Skills wie Teamfähigkeit, Flexibilität und Verlässlichkeit zu den wichtigsten Eigenschaften zukünftiger Arbeitnehmer. Ob sich ein Kandidat auf menschlicher Ebene für eine Stelle bzw. als Arbeitskollege eignet, kann nach einer gründlichen Vorselektion am besten mithilfe jener Stellen entschieden werden, mit denen der Kandidat zukünftig im Alltag in Berührung kommt. Die E-Recruiting Software von Prescreen unterstützt diese soziale Komponente im Recruiting schon heute. Die Recruiting Trends 2016 beschränken sich also nicht nur auf technische Neuerungen.

5. Optimiertes Prozessmanagement

Abschließend können all diese Recruiting Trends unter dem Mantel des Prozessmanagements zusammengefasst werden. Der gesamte Ablauf des Bewerbungsprozesses wird laufend optimiert, verändert, angepasst und erneuert. Somit können sowohl Kosten als auch Zeit gespart werden. Laufende Ist/Soll Analysen ermöglichen zudem auf positive bzw. negative Veränderungen im Recruiting in kürzester Zeit zu reagieren.

Im „war for talent“ versprechen diese 5 Recruiting Trends im Jahr 2016 sowohl den personalsuchenden Unternehmen, als auch den potentiellen Bewerbern einen schnellen und unkomplizierten Bewerbungsprozess bei dem nicht nur die Kandidaten punkten können.

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