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Zielvereinbarungsgespräch

Das Zielvereinbarungsgespräch

Zielvereinbarungsgespräche spielen eine wichtige Rolle, wenn es um Themen wie optimale Mitarbeiterführung geht. In der Praxis gelten sie als wesentlicher Bestandteil der Kommunikation zwischen dem Vorgesetzten und einem oder mehreren Mitabeitern. Doch was versteht man eigentlich genau unter einem Zielverarbeitungsgespräch? Worin liegt die Motivation einer solchen Strategie und was sollte bei der praktischen Umsetzung unbedingt berücksichtigt werden? Die folgenden Abschnitte dienen dem Versuch, diese und andere Fragen eingehender zu beleuchten.

Definition Zielvereinbarungsgespräch

Auf den Punkt dient das Zielvereinbarungsgespräch dazu, Mitarbeiter von den Unternehmenszielen in Kenntnis zu setzen. In der Regel findet es zu Beginn des Jahres statt und beinhaltet sämtliche Strategien und Etappenziele, die zu dem letztendlichen Ziel am Jahresende hinführen. Die Kernaufgabe der Vorgesetzten besteht folglich darin, für eine realistische Zielsetzung zu sorgen, die jeden einzelnen Mitarbeiter einbezieht.
Ein Zielvereinbarungsgespräch profitiert von dem Know-How aller Anwesenden. Ob es dabei nun um Maximierung oder Optimierung geht und zwischen dem Vorgesetzten und einem oder mehreren Mitarbeitern stattfindet, ist irrelevant. Wichtig ist nur, dass es entscheidend für den Fortschritt des Unternehmens ist. Die Vereinbarung bei derartigen Meetings umfasst sowohl die Ziele, als auch die erforderlichen Leistungsbeiträge, um diese zu erreichen.

Das Zielvereinbarungsgespräch als Orientierungshilfe auf dem Weg zum Erfolg

Die Entwicklung eines Unternehmens will geplant und organisiert sein. Dazu sind jene Treffen unter Spezialisten notwendig, in denen sowohl Langzeit- als auch Kurzzeitziele diskutiert und festgelegt werden. Auf diese Weise lässt sich prüfen, ob sich das Unternehmen langfristig in die gewünschte Richtung bewegt oder die gewählten Maßnahmen und Prozesse einer Korrektur bedürfen.

Das vorrangige Ziel der Meetings zwischen Leitern und Angestellten besteht folglich in der Planung einer ertragreichen Zukunft. Um den beabsichtigten Effekt zu erreichen, ist es erforderlich, dass sich alle Beteiligten Gedanken über die Ziele an sich sowie über Wege und Möglichkeiten, diese zu verwirklichen, machen. Punkte, die in Zusammenhang mit einer realistischen Einschätzung der Zukunftsperspektiven angesprochen werden sollten, sind neben eventuellen Alternativen auch potentielle Gefahren und Risiken. Zu berücksichtigen sind dabei außerdem mögliche Veränderungen im direkten Umfeld oder in der Unternehmenslandschaft. Es gilt hier folglich, Prognosen zu treffen. Auf diese Weise lassen sich sämtliche Eventualitäten, die sich nachteilig oder aber vorteilhaft auf den Unternehmensablauf auswirken können, einkalkulieren.

Tipps zur erfolgreichen Durchführung eines Zielvereinbarungsgesprächs

Eine klare Linie ist unabdingbar, wenn es um die Effektivität von Treffen zur Zielvereinbarung geht. Konkret bedeutet dies den ausschließlichen Fokus auf entsprechende Inhalte.
Achten Sie des Weiteren auf die folgenden Punkte:

  • Meetings, die der Beurteilung oder Kritik dienen, sollten gesondert stattfinden.
  • An dieser Stelle ist auf den Motivationsfaktor zu verweisen, der gerade bei der Realisierung von Zielen nicht unterschätzt werden sollte. Eine mühelose Erreichbarkeit der einzelnen Etappenziele ist entscheidend. Auch die Unterteilung in mehrere kleine überschaubare Schritte, sowie ein hohes Maß an Eigenverantwortung und Wahlmöglichkeiten bei der Durchführung beugen Frustration und Motivationsmangel vor.
  • Die Zielvereinbarung inklusive sämtlicher von dem jeweiligen Mitarbeiter durchzuführender Aufgaben sollte schriftlich erfolgen.
  • Zum Einsatz kommen hier häufig unternehmenseigene Formulare oder universelle Vorlagen. Sowohl Vorgesetzter als auch Mitarbeiter erhalten eine Kopie des Schreibens.
  • Die Mitarbeiter sollten mindestens zwei Wochen vor dem angesetzten Zielvereinbarungsgespräch informiert werden.
  • Idealerweise setzt sich der Vorgesetzte bereits im Vorfeld mit den Profilen seiner Angestellten auseinander und wählt nach Möglichkeit Aufgaben, die den jeweiligen Stärken entsprechen.
  • Im Gespräch an sich sollten die Wünsche, Erwartungen und Ideen der Mitarbeiter Berücksichtigung finden. Im Gegensatz zu kritischen Anmerkungen erweisen sich Lob und Wertschätzung in einem Zielvereinbarungsgespräch als inspirierend und motivationssteigernd und dürfen folglich als positive kommunikative Mittel eingesetzt werden.

Das Zielvereinbarungsgespräch im realen beruflichen Umfeld

Eine große Herausforderung in Bezug auf die Zielvereinbarung ist nicht das Treffen an sich, sondern die anschließende Begleitung und Überprüfung, ob der Mitarbeiter tatsächlich den richtigen Weg einschlägt. Für die erfolgreiche Kontrolle ist ein transparentes und leicht verständliches Bewertungsinstrument erforderlich. Empfehlenswert ist in diesem Zusammenhang unter anderem die Methode der Kriterienfestlegung. Im Vergleich zu einschlägigen Skalen erweist sich diese als vorteilhaft, da sie sich lediglich am Optimalzustand und nicht an starren, festgelegten Zwischenzielen orientiert. Zudem ist die Beschreibung anhand einer Kriterienliste anschaulicher als andere Bewertungsformen. Möchte man beispielsweise überprüfen, ob eine Fortbildungsmaßnahme erfolgreich war, so lässt sich dieses durch die Aufführung der von den Teilnehmenden erworbenen Fähigkeiten wie beispielsweise die Beherrschung der englischen Grammatik, die Erstellung eines ansprechenden Layouts in der E-Kommunikation etc. erreichen.