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Kostenlos Mitarbeiter finden – 5 Tipps

1. Kostenlose Jobbörsen

Ja, Sie haben richtig gehört. Es gibt tatsächlich Jobbörsen, über die Sie Ihre Stellenausschreibungen kostenlos veröffentlichen können. Natürlich stellt sich sofort darauf die Frage nach der Reichweite. Die Vergangenheit und die langjährige Erfahrung unserer Kunden hat allerdings gezeigt: Plattformen wie zum Beispiel Indeed, Gigajob etc. verfügen über so viel Traffic, dass auch Jobausschreibungen ohne Premium-Platzierungen ausreichend Klicks und somit Bewerber erhalten. Einziger Haken an der Sache ist: Es kostet viel Arbeitszeit und Muße, alle Stellenausschreibungen auf den verschiedenen Jobportalen zu veröffentlichen. Kostenlos Mitarbeiter finden Sie je nach Branche, Seniorität und mit viel Geduld dennoch.

Für diejenigen, die über ein besonders knappes Recruiting Budget verfügen und sich deswegen die Arbeit machen möchten, ist es allerdings eine prima Möglichkeit, gratis Bewerber zu erreichen. Für alle Anderen, die beim Multiposting Ihrer Stellenanzeigen Geld sparen, aber nicht so viel Arbeitszeit investieren möchten, gibt es die Möglichkeit die Veröffentlichung der Stellenanzeigen durch die Buchung eines „Jobbörsenpaketes“ automatisch abzuwickeln.

2. Facebook Gruppen

Gerade wenn es um die Rekrutierung von Absolventen, IT-affinen Leuten und Young-Professionals geht, kann Facebook ein überaus effizienter Recruitingkanal sein. Dabei geht es nicht um die Schaltung von entgeltlichen Werbeanzeigen. Facebook bietet für jeden Studien- und Interessenbereich hunderte verschiedene Gruppen, die meistens noch nach Standorten sortiert sind. Die Zielgruppe lässt sich somit wunderbar eingrenzen und große Streuverluste können vermieden werden. Suchen Sie zum Beispiel einen Software-Developer aus dem Raum München, macht es sicherlich Sinn, Gruppen mit dem Namen „Informatikstudenten München Abschlussjahrgang 2016“ beizutreten. Die Gruppenmitglieder sind nicht nur alle vom Fach, sondern schließen Ihr Studium auch demnächst ab. Besonders wichtig zu beachten ist hier allerdings, genügend Zeit in die Konzeptionierung der Posts zu investieren. Schlecht geschriebene, oder einfach zu sehr nach Werbung klingende Inhalte werden oftmals nicht nur „disliked“, sondern verursachen so manches mal einen regelrechten „Shitstorm“ innerhalb der Gruppe. Der Schaden kann erheblich sein, denn viele Gruppen haben mehrere tausend Nutzer.

3. Active Sourcing

Die direkte und gezielte Ansprache von einzelnen Kandidaten ist wesentlich zeitaufwendiger als das bloße Schalten von Stellenanzeigen. Oftmals ist es aber auch von einem größeren Erfolg gekrönt. Gerade bei speziellen Ausschreibungen, die nicht für die breite Masse relevant sind, kann die gezielte Kandidatenansprache über Netzwerke wie XING und LinkedIn zum Erfolg führen. Auch an dieser Stelle ist die Qualität, der an den Kandidaten herangetragenen Inhalte besonders wichtig und entscheidet über den Erfolg Ihrer Kampagne.

4. Mitarbeiterempfehlung

In den letzten Jahren hat sich Mitarbeiterweiterempfehlung zu einem Recruitingkanal entwickelt, mit dem viele Unternehmen erfolgreich neue Mitarbeiter finden. Dies begründet sich vor allem durch die nachweislich hohe Bewerberqualität. Mitarbeiter empfehlen nur Bekannte von denen Sie wissen, dass Sie persönlich und fachlich gut sind. Der Grund dafür ist ganz einfach: Ihr eigener Ruf steht dabei schließlich auf dem Spiel. Dies erklärt auch schon, worum es bei der Mitarbeiterweiterempfehlung eigentlich geht, nämlich um Mundpropaganda. Bekannte, Freunde und Geschäftspartner verbreiten offene Stellenausschreibungen, um eine große Reichweite zu generieren. Am effizientesten geschieht dies durch einen softwaregestützten Prozess, der den Verlauf der Kampagne sichtbar macht und ggf. ein Belohnungssystem mit ins Spiel bringt.

5. Karriereseite mit online Bewerbung

Wer Mitarbeiter finden will, muss kreativ sein. Viele Firmen haben zwar eine eigene Karriereseite, doch ist diese meistens weder ansprechend gestaltet, mit wirklich informativen Inhalten gefüllt, geschweige denn mobilfähig erreichbar. Hinzu kommt, dass die meisten Stellenausschreibungen nur als .pdf verfügbar sind und sich der Bewerber nur via E-Mail bewerben kann.

Wenn man bedenkt, dass alle Recruitingkanäle und -Aktivitäten an dieser Stelle zusammenlaufen, wird einem schnell klar, welche Schlüsselfunktion die Karriereseite im eigenen Bewerbermanagement Prozess spielt und welchen Einfluss Sie auf die Bewerberzahlen hat. Die Bereitstellung eines authentischen Firmenvideos, Bildern von Teamaktivitäten, eine Auflistung der „Fringe-Benefits“ und ansprechend kreativ gestaltete Stellenausschreibungen erhöhen die Bewerberzahlen aller Recruitingkanäle.