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Candidate Journey

Was ist die Candidate Journey?

Unter der Candidate Journey wird im Allgemeinen die Reise verstanden, die Kandidat_innen zurücklegen, um sich bei Ihrem Unternehmen zu bewerben. Konkret geht es dabei um die unterschiedlichen Berührungspunkte (Touchpoints), die Bewerber_innen mit Ihrem Unternehmen machen. Die Candidate Journey beginnt jedoch nicht erst mit der Bewerbung der Kandidat_innen. Sobald Personen auf Ihr Unternehmen aufmerksam werden und sich weiter darüber informieren, das Online-Auftreten eines potenziellen Arbeitgebers studieren oder die Stellenausschreibung durchlesen, beginnt die Candidate Journey. Weitere wichtige Touchpoints zwischen Unternehmen und Bewerber_innen sind der Bewerbungsprozess inklusive Vorstellungsgespräche und Assessment Center, sowie das Onboarding und die langfristige Mitarbeiter_innenbindung.

Inwiefern hängen die Candidate Journey und Candidate Experience zusammen?

Im Laufe der Candidate Journey sammeln Bewerber_innen bei jedem Berührungspunkt mit dem Unternehmen Erfahrungen. Die Candidate Experience ist ausschlaggebend, wenn es darum geht, sich für oder gegen einen Arbeitgeber zu entscheiden. Je positiver die Erfahrungen sind, desto größer ist die Chance, dass Personen sich bei Ihnen bewerben und am Ende der Candidate Journey Ihr Jobangebot annehmen. Die Candidate Journey und Candidate Experience sind somit untrennbar miteinander verbunden – je übersichtlicher und benutzerfreundlicher die Candidate Journey, desto positiver die Candidate Experience.

Wie genau läuft die Candidate Journey ab?

Bevor Kandidat_innen sich bewerben, machen sie sich bereits Gedanken zu Ihrem Unternehmen, sammeln Informationen und wägen Vor- und Nachteile ab. Somit kann gesagt werden, dass Interessenten im Laufe der Candidate Journey im Groben sieben Phasen durchmachen. In jedem Schritt sammeln sie Erfahrungen, die auf die Candidate Experience einwirken.

 

1. Aufmerksamkeit

Zunächst werden potenzielle neue Mitarbeiter_innen bzw. Bewerber_innen das erste Mal auf Ihr Unternehmen aufmerksam.

2. Überlegung

Nun werden spezifische Informationen zu Ihrem Unternehmen als Arbeitgeber gesammelt, um herauszufinden, ob die Unternehmenskultur und -struktur den Erwartungen potenzieller Kandidat_innen entsprechen.

3. Interesse

Der erste wichtige Meilenstein ist geschafft – die Recherche hat überzeugt und die Personen sind an Ihrem Unternehmen als Arbeitgeber interessiert.

4. Bewerbung

Die Bewerbung wurde abgeschickt und der Recruiting-Prozess beginnt. Je nach Unternehmen sollte der Bewerbungsprozess dabei individuell gestaltet werden.

5. Auswahl

Nach dem Bewerbungsprozess müssen nicht nur Sie sich für die besten Bewerber_innen entscheiden, denn auch potenzielle zukünftige Mitarbeiter_innen haben die Qual der Wahl.

6. Einstellung

Nun dürfen Sie sich über kompetente, neue Mitarbeiter_innen freuen und diese sich im Gegenzug über eine Einstellung.

7. Onboarding und Bindung

Um Mitarbeiter_innen langfristig an das Unternehmen zu binden, ist ein organisiertes und gut vorbereitetes Onboarding besonders wichtig.

Tipps zur Verbesserung der Candidate Journey

Tipp #1: authentisches und konsistentes Online-Auftreten

Früher oder später suchen Bewerber_innen und Interessenten online nach Informationen zu Ihrem Unternehmen. Deshalb sollten Sie Social Media-Kanäle und die unternehmenseigene Website regelmäßig pflegen und aktualisieren.

Tipp #2: ausführliches und klares Stelleninserat

Das Stelleninserat ist ein weiterer Touchpoint, der für die Arbeitgeberwahl der Bewerber_innen entscheidend sein kann. Deshalb sollten Sie Ihr Unternehmen und die freie Stelle möglichst ausführlich, einladend und überzeugend präsentieren. Inkludieren Sie dabei auch Benefits, sowie die Erwartungen an zukünftige Mitarbeiter_innen und Ihre Unternehmenskultur. Dadurch können sich potenzielle Kandidat_innen bereits im Voraus Gedanken machen, ob Ihr Unternehmen ihren Vorstellungen entspricht.

Tipp #3: verständlicher und überschaubarer Bewerbungsprozess

Um sicherzustellen, dass der Recruiting-Prozess verständlich und selbsterklärend ist, können Sie beispielsweise Kolleg_innen aus anderen Abteilungen heranziehen. Diese sollten den gesamten Prozess aufmerksam durchgehen und Ihnen zu den unterschiedlichen Schritten Feedback geben. Dadurch erkennen Sie schnell, welche Bereiche möglicherweise noch etwas unübersichtlich oder unverständlich sind. Zusätzlich kann eine Bewerbermanagement Software den Recruiting- und Auswahlprozess vereinfachen und übersichtlicher gestalten.

Tipp #4: Einholen von Feedback

Um überhaupt zu wissen, wie die Candidate Journey von Bewerber_innen wahrgenommen wird, sollten Sie regelmäßig Feedback einholen. Dadurch können Sie die einzelnen Schritte und Berührungspunkte problemlos verbessern. Außerdem signalisieren Sie Kandidat_innen damit, dass Sie Wert auf ihre Meinung legen und bemüht sind, einen optimalen Bewerbungsprozess zu gewährleisten.

Was ist das Ziel der Candidate Journey?

Durch eine gute Candidate Journey und -Experience soll natürlich die Abbruchsrate von Bewerbungen reduziert werden. Schließlich sollten Sie Kandidat_innen keinen Grund für einen Bewerbungsabbruch geben. Treiben Sie gemeinsam mit den vielversprechendsten und motiviertesten Mitarbeiter_innen Ihren Unternehmenserfolg voran und profitieren Sie dabei auf lange Sicht.

Sie wollen wissen wie gut Sie mit Ihrer Candidate Journey abschneiden? Machen Sie den Selbsttest und finden Sie heraus, in welchen Bereichen Sie die Candidate Experience und Candidate Journey noch verbessern können.

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