Das Personalproblem der Gastronomie – gronda.eu erzählt

# HR-Insights

Unser Themenschwerpunkt steht zurzeit ganz im Zeichen der Personalproblematik in der Gastronomie. Nachdem wir letzte Woche gastromatics, die Software für Personalplanung in der Gastronomie vorgestellt haben, gibt es im heutigen Gastartikel vom Gastronomie-Karrierenetzwerk gronda.eu einen klaren Appell an alle Gastronomiebetriebe. Egal ob Sie derzeit neue Mitarbeiter suchen oder bestehende halten wollen, dieser Artikel bringt auf den Punkt, was in vielen Bereichen notwendigerweise gefordert und hoffentlich in Zukunft auch umgesetzt wird. Und das ist nicht nur für die Gastronomie-Branche interessant.

Aber lesen Sie selbst…


„Gastronomie-Unternehmen sollten sich den Arsch für ihre Mitarbeiter aufreißen!“

Arbeiten, Schlafen, Aufstehen, Duschen, Arbeiten… Das ist der Rhythmus der meisten Gastronomen. Das soll jetzt kein Artikel darüber werden, wie schlimm das ganze doch ist. Die Branche lässt in gewissen Zeiten auch keinen anderen Rhythmus zu. Die meisten Gastronomen akzeptieren diese Tatsache, sie lieben ihren Job und haben sich dieses Leben ausgesucht. Sie wollen auch kein anderes Leben. Das Problem ist nur, dass viele Betriebe das als selbstverständlich ansehen.  Sie sehen es als selbstverständlich, dass ihre Mitarbeiter unbezahlte Überstunden machen, körperliche Beschwerden haben, kaum Freizeit und oft schlecht bezahlt werden. Diese Einstellung von vielen Unternehmen ist nicht nur falsch, sondern auch absurd und gefährlich.

Unternehmen sind dafür zuständig, dass sich ihre Mitarbeiter wohlfühlen

Nur dann, können sie die benötigte Leistung bringen. Nur wenn sie sich wertgeschätzt fühlen, werden sie alles für ihr Unternehmen tun, damit dieses erfolgreich ist. Unternehmen müssen ihren Mitarbeitern etwas bieten, damit sie sich in der kurzen Freizeit ihres anspruchsvollen Arbeitsrhythmus so gut es geht erholen können. Das erhöht nicht nur die Zufriedenheit und Gesundheit der Mitarbeiter, sondern auch deren Produktivität.

Unternehmen in anderen Branchen haben das längst begriffen und sehen die Mitarbeiter als ihre wertvollste Anlage. Technologie-Unternehmen in den USA, wie z.B. Tumblr feiern bei jeder Neueinstellung eine kleine Willkommensparty. Das hilft nicht nur den neuen Mitarbeiter anzukommen und sich willkommen zu fühlen, sondern kostet auch kaum etwas (Kostet zu viel ist keine Ausrede!). Andere Unternehmen helfen ihren Mitarbeitern beim Umzug, unterstützen bei der Einrichtung und helfen den Mitarbeitern in der neuen Umgebung zu Recht zu finden.

Klar, in der Gastronomie ist meistens nicht so viel Geld vorhanden, um jeden Mitarbeiter einen Reise zu zahlen – wie es z.B. Airbnb macht – aber kleinere Dinge, sind sehr wohl auch für kleine Unternehmen in der Gastronomie möglich.

Die Fachkräfte in der Gastronomie werden immer weniger, der Bedarf jedoch steigt. Ein Grund für diesen Fachkräftemangel liegt auch daran, dass sich viele Unternehmen nicht um ihre Mitarbeiter kümmern. Wer will schon einen Job, in dem er kaum Freizeit hat, schlecht bezahlt wird und dann noch schlecht behandelt und nicht respektiert wird?

Leidenschaft ist nur durch Respekt möglich

Die meisten Köche und Kellner machen ihren Job mit einer Leidenschaft, die es in keiner anderen Branche in dieser Form gibt. Diese Leidenschaft ist es auch, die diese Branche so einzigartig macht. Unternehmen müssen ihren Mitarbeitern die Umgebung zur Verfügung stellen, damit diese ihre Leidenschaft auch ausleben können. Dafür gibt es viele Möglichkeiten.

Das Ziel bei Gronda war es von Anfang an einen Imagewandel in der Gastronomie herbeizuführen. Dieser Imagewandel ist jedoch nur mithilfe von Unternehmen möglich, die verstehen, dass die Mitarbeiter der wertvollste und wichtigste Teil ihres Unternehmens sind. Deshalb haben nur Unternehmen Zugang auf die Gronda-Karriereplattform, die zuvor auf ihre Mitarbeiterfreundlichkeit überprüft worden sind. Diese Unternehmen müssen nachweisen, dass sie ihren Mitarbeitern einen Job mit Perspektive bieten können.

Die Vision, Gastronomen durch ihre Leidenschaft miteinander zu verbinden, ist nur mit Teilnehmern möglich, die diese Leidenschaft leben und ermöglichen.

„Gastronomie Unternehmer, reißt euch den Arsch für eure Mitarbeiter auf! Sie tun es auch für euch.“ (Gastartikel, gronda.eu Blog)


Bestehende Mitarbeiter langfristig zu halten, zahlt sich aus. Egal in welcher Branche Sie tätig sind, die Personalsuche ist schwieriger denn je. Nicht umsonst rückt die Candidate Experience während des Bewerbungsprozesses immer mehr in den Mittelpunkt des Recruitings. Ob sich ein Bewerber vorstellen kann, zukünftig für ein Unternehmen tätig zu sein, hängt maßgeblich davon ab, wie wohl und geschätzt er sich fühlt. Der erste Eindruck zählt. Und der kommt meist schon vor dem ersten persönlichen Interview vor Ort zustande. Ihr Image als Arbeitgeber hängt von Ihrem Recruiting ab. Überlassen Sie es nicht dem Zufall.

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