Gratis starten Gratis starten

Warum die Zukunft des Recruitings digital ist

Während viele Unternehmensbereiche bereits stark digitalisiert sind, hinkt die HR oftmals noch hinterher. Eine Studie von Bain & Company zeigt beispielsweise, dass rund ein Drittel aller HR-Abteilungen in den USA und Großbritannien noch mit manuellen Prozessen arbeiten, obwohl sie die Effizienz ihres Personalmanagements durch die Digitalisierung um circa 20 bis 30 Prozent steigern könnten. Schon allein dieser Umstand macht deutlich, dass sich der Schritt in Richtung einer digitalisierten HR auszahlt.

Es hat jedoch noch weitere Vorteile, sich mit Themen der Digitalisierung näher auseinanderzusetzen. Durch die Nutzung neuer Technologien, die unter anderem bei der Automatisierung von Prozessen unterstützen, werden Zeit und Ressourcen freigesetzt. Diese können genutzt werden, um auf andere Bedürfnisse der neuen, sich stets wandelnden Arbeitswelt zu reagieren.

TIPP: Wie die Pandemie unsere Arbeitswelt verändert hat und wie Recruiting in Zeiten von New Normal funktioniert, lesen Sie im Whitepaper von XING, kununu und Prescreen. Hier kostenlos downloaden!

Weiters zahlt digitales Recruiting auch auf das Arbeitsgeberimage ein, denn bereits der Bewerbungsprozess sagt viel über einen Arbeitgeber aus. Vor allem jüngere Generationen möchten Gespräche auf Augenhöhe führen, wertgeschätzt und transparent informiert werden. Digitalisierte, optimierte und intelligente Prozesse unterstützen Sie dabei, den Mensch wieder in den Mittelpunkt Ihres Recruitings zu stellen und Ihren Kandidat_innen eine bestmögliche Candidate Experience zu ermöglichen.

3 Tipps zur Digitalisierung Ihres Recruitings

Insgesamt zahlt es sich also aus, sein digitales Know-how auf Vordermann zu bringen und auf ein neues, zukunftsfähiges Recruiting zu setzen. Da wir jedoch wissen, dass eine solche Umstellung auch mit großen Herausforderungen verbunden sein kann, haben wir Ihnen in unserem Blogbeitrag 3 Tipps zusammengestellt, die Sie bei der Digitalisierung Ihrer Prozesse unterstützen.

1. Erfolgsmessung als Basis eines digitalen Recruitings

Da Unternehmen viel Zeit und Geld in Recruiting-Aktivitäten investieren, sollten sie sicherstellen, dass die Maßnahmen den gewünschten Erfolg bringen. Eine gute Basis für die Erfolgsmessung bilden sogenannte Key-Performance-Indicators, kurz KPIs. Ein Abgleich dieser Kennzahlen zeigt, wo der derzeitige Ist-Zustand des Recruitings noch von den Zielsetzungen abweicht. Besonders wenn Sie noch am Anfang der Digitalisierung Ihrer Prozesse stehen und nicht genau wissen, welche Maßnahmen für sie am besten funktionieren, lohnt es sich in jedem Fall, diverse Kennzahlen zu erheben und diese anschließend als Basis für Evaluierungen zu nutzen.

digital-hr

Zu den wichtigsten Kennzahlen im Recruiting, die sich im Übrigen ganz einfach mit einer Bewerbermanagement Software erheben lassen, zählen die folgenden:

Time-to-Hire

Die Time-to-Hire misst den Zeitraum, der benötigt wird, um eine Person einzustellen. Sie beginnt meist mit der Stellengenehmigung und Budgetfreigabe und endet mit der Vertragsunterzeichnung. Aus Kandidat_innensicht beträgt sie im Idealfall maximal 21 Tage.

Time-to-Reply

Die Time-to-Reply beschreibt die Dauer, bis Bewerber_innen eine erste Rückmeldung vom Unternehmen erhalten. Im Normalfall sollte dies innerhalb der ersten sieben Tage nach Bewerbungseingang passieren.

Churn-Rate

Die Churn-Rate gibt die Anzahl der Bewerber_innen wieder, die im Bewerbungsprozess von sich aus abspringen. Häufig ist eine hohe Churn-Rate ein Indikator für eine Candidate-Journey, die aus Kandidat_innensicht nicht attraktiv genug ist.

WUSSTEN SIE,
dass die Hauptgründe, warum viele Unternehmen von der Umsetzung von KPIs im Recruiting absehen, eine fehlende Software-Lösung, ein Mangel an zeitlichen Ressourcen und unzureichende statistische Kompetenzen sind? Wie sie diese Hürden ganz einfach umgehen können, lesen Sie in unserem Whitepaper. Hier gratis downloaden!

2. Mit Arbeitgeberbewertungen zu einer starken Employer Brand

Während lange Zeit die Auffassung galt, dass das Gehalt der ausschlaggebende Faktor für die Wahl des Arbeitsgebers sei, kristallisiert sich mehr und mehr heraus, dass neben einer attraktiven Vergütung auch der Cultural Fit eine entscheidende Rolle spielt. Dies ergab nicht zuletzt eine Online-Umfrage von XING. Im Zuge derer gaben 90 % der Befragten an, dass ihnen die kulturelle Passung zu ihrem Arbeitgeber wichtig ist. Beim Aufbau eines positiven Arbeitgeberimages sind digitale Tools und Prozesse eine große Hilfe.

Das aktive Einholen von Arbeitgeberbewertungen leistet beispielsweise einen großen Beitrag zum Aufbau eines aussagekräftigen Employer Brandings. Derartige Plattformen wie kununu sind bei Arbeitgebern zwar nicht immer beliebt, da mitunter auch negative Kommentare auftauchen können. Klar ist aber auch, dass potenzielle Bewerber_innen so oder so in sozialen Netzwerken über Unternehmen und ihre Bewerbungsprozesse reden: warum nicht also gleich aktiv den Bewertungsprozess gestalten und das Feedback für Verbesserungen nutzen?

Bewertungen sollten jedoch nicht unkommentiert bleiben. So können negative Kommentare zunächst in solche getrennt werden, die das Unternehmen beeinflussen kann und in jene, auf die es keinen Einfluss hat. Wie kann ein Unternehmen konstruktiv reagieren? Wie kann es zu Unrecht negativ bewertete Aspekte richtigstellen? Was kann es aus den Bewertungen lernen? Der Dialog mit der Community ist in jedem Fall ein Mehrwert und zeigt potenziellen Kandidat_innen, dass Sie sich ehrlich mit Rückmeldungen auseinandersetzen und auch bereit sind, sich weiterzuentwickeln.

online-recruiting

3. Reichweiten-Maximierung dank Social Media

Wer im Recruiting heutzutage vorne mitspielen möchte, kommt nicht daran vorbei, seine Personalsuche auch auf den digitalen Raum auszuweiten. Neben Online-Jobbörsen und einer professionellen Karriereseite bilden mittlerweile auch soziale Netzwerke wie XING, Facebook, Instagram und Co. einen fixen Bestandteil einer digitalen Recruiting-Strategie.

Vor allem die Karrierenetzwerke XING und LinkedIn eignen sich hervorragend für die Suche nach passenden Arbeitskräften. Denn hier finden Recruiter_innen nicht nur ausführliche Informationen zum Lebenslauf und den Fähigkeiten einer Person. Sie können diese auch ganz einfach per Nachricht kontaktieren. Für eine erfolgreiche direkte Ansprache sind allerdings einige Punkte zu beachten:

  • Setzen Sie standardisierte Massennachrichten oder bezahlte Anzeigen möglichst sparsam ein oder vermeiden Sie diese sogar.
  • Um eine persönliche Nachricht zu schicken, in der konkret auf den Lebenslauf Bezug genommen wird, sollten Sie sich vorab ausführlich mit dem Profil der jeweiligen Person auseinandersetzen.
  • Versuchen Sie außerdem, die individuellen Bedürfnisse, Wünsche und möglicherweise auch Sorgen einer Person auf Basis deren Profil zu identifizieren und auf diese einzugehen. Das ist zwar nicht immer möglich, erhöht jedoch ihre Chancen auf eine Rückmeldung.

Fazit

Der kulturelle Wandel, der Fachwissenmangel und nicht zuletzt die Pandemie haben unsere Arbeitswelt nachhaltig geprägt. Wer in Zeiten von New Normal erfolgreich rekrutieren möchte, muss die Menschen wieder in den Mittelpunkt seines Recruitings stellen und auf die veränderten Bedürfnisse seiner Zielgruppe eingehen. Dies geht allerdings nur mit neuen, zukunftsfähigen Konzepten wie einer digitalen Employer Brand, datengetriebenen Prozessen und einer entsprechenden Reichweite. Nutzen Sie das volle Potenzial eines digitalen Recruitings und bringen Sie Ihr digitales Know-how auf Vordermann.

WHITEPAPER

Digitalisierung im Recruiting

Holen Sie sich ausgewählte Tipps und Tricks rund um die Digitalisierung Ihres Recruitings und Employer Brandings.

JETZT DOWNLOADEN

Was Sie auch interessieren könnte

Warum die Zukunft des Recruitings digital ist digital-hr
Warum die Zukunft des Recruitings digital ist

Während viele Unternehmensbereiche bereits stark digitalisiert sind, hinkt die HR oftmals noch hinterher. Eine Studie von Bain & Company zeigt beispielsweise, dass rund ein Drittel aller HR-Abteilungen in den ...

PUR-Studie 2022: Prescreen ist E-Recruiting-Champion
PUR-Studie 2022: Prescreen ist E-Recruiting-Champion

Die Bewerbermanagement-Software Prescreen ist 2022 E-Recruiting-Champion und setzt sich gegen mehr als 80 Mitbewerber durch. Recruiting braucht intuitive Lösungen Kaum eine Personalabteilung kommt heute noch ohne die Unterstützung digitaler ...

„Hybrides Arbeiten bringt einen größeren Pool an Fachkräften“ fachkräfte-recruiting
„Hybrides Arbeiten bringt einen größeren Pool an Fachkräften“

Laut WKÖ-Wirtschaftsbarometer stellt der Fachkräftemangel für 75 % der österreichischen Betriebe aktuell die größte Herausforderung der nächsten Jahre dar. Die Konjunkturumfrage des WIFO prognostiziert, er sei sogar das größte ...

So setzen Sie KPIs im Recruiting erfolgreich um kpis-im-recruiting
So setzen Sie KPIs im Recruiting erfolgreich um

Unternehmen investieren in der Regel viel Zeit und Geld in ihre Recruiting-Aktivitäten. Schließlich möchte sich jeder als Top-Arbeitgeber präsentieren und so die richtigen Kandidat_innen für sich gewinnen. Um sicherstellen, ...

New Normal: Darauf legen Bewerber_innen jetzt Wert new-normal
New Normal: Darauf legen Bewerber_innen jetzt Wert

Die Corona-Pandemie hat sowohl bei Unternehmen als auch bei Bewerber_innen zu einem Wertewandel geführt. XING, Prescreen und kununu haben deshalb nachgefragt: Worauf legen Bewerber_innen im New Normal jetzt Wert? ...

Erfolgreiches Employer Branding mit der eigenen Karriereseite Die-optimale-Karriereseite
Erfolgreiches Employer Branding mit der eigenen Karriereseite

Auch in Zeiten von LinkedIn, XING, Facebook und Co. bildet die Karriereseite für einen Großteil der Bewerber_innen die erste Anlaufstelle für Arbeitgeberinformationen und Jobs.1 Was viele jedoch nicht wissen, ...

Infografik: Einsatzmöglichkeiten von Social Media Recruiting und Active Sourcing Teaser Image Infografik Social Media Recruiting
Infografik: Einsatzmöglichkeiten von Social Media Recruiting und Active Sourcing

Es ist kein Geheimnis, dass Social Media Recruiting eine gute Möglichkeit bietet, passende Bewerber_innen für Ihr Unternehmen zu finden. Vor allem Active Sourcing hat sich als erfolgreiche Recruiter-Disziplin etabliert. ...

Google for Jobs in Österreich – die neue Suchfunktion auf dem Prüfstand google-for-jobs-österreich
Google for Jobs in Österreich – die neue Suchfunktion auf dem Prüfstand

Das Warten hat ein Ende! Nachdem Google for Jobs 2019 bereits in Deutschland und der Schweiz eingeführt wurde, können nun auch Recruiter in Österreich von der Jobsuche auf Google ...


SIE BENÖTIGEN UNTERSTÜTZUNG?

Unser Team freut sich auf Ihre Anfragen!

Jetzt kontaktieren

Kontakt