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Interview: „Neues versuchen und Veränderungen als Chance sehen!“

Der Unternehmensalltag von uns allen hat sich in den letzten Wochen verändert. Unser Managing Director und Co-Founder Constantin Wintoniak erzählt in diesem Interview, wie wir bei Prescreen mit den neuen Herausforderungen umgehen.

PS_Interview-Constantin-Wintoniak

In den letzten Wochen hat sich für sehr viele Unternehmen der Arbeitsalltag grundlegend verändert. Viele waren überfordert oder haben im ersten Moment nicht gewusst, wie sie auf die Situation reagieren sollen. Wie kommuniziert man in Zeiten wie diesen richtig und wie motiviert man seine Mitarbeiter?

Prescreen ist Anbieter einer cloud-basierten Software. Deshalb sind wir bis zu einem gewissen Punkt der Meinung, dass unsere Arbeit ortsunabhängig möglich sein sollte. Da wir unseren Kund_innen Ausfallssicherheit garantieren und aktiv Risikomanagement betreiben, konnten wir bereits auf einen Plan zurückgreifen, der die vollständige Umstellung auf Heimarbeit beinhaltet. Wir können uns glücklich schätzen, dass wir erst vor kurzem unsere IT-Infrastruktur auf einen solchen Ausnahmefall geprüft haben. Natürlich konnten wir diesen Plan nicht vorab in der Praxis testen, umso schöner ist es, dass diese Umstellung doch so problemlos funktioniert hat.

Und wir haben frühzeitig auf die Entwicklungen reagiert und arbeiten deshalb schon seit Anfang März von Zuhause aus. Mittlerweile haben wir uns gut mit dem Home-Office angefreundet und eingerichtet und können ohne große Einschränkungen im eigenen Heim arbeiten. Prescreen ist somit auch von Zuhause aus für unsere Kund_innen problemlos über (Video-)Telefonate erreichbar.

Wir wurden die Mitarbeiter_innen beim Einrichten des eigenen Arbeitsplatzes unterstützt? Wie sieht es mit dem technischen Equipment aus?

Wir nutzen unterschiedliche Tools, um einen virtuellen Austausch zu ermöglichen und unserer Arbeit mit gewohnter Motivation nachzugehen. Zwei Punkte haben für uns sowohl jetzt, wie auch sonst, einen besonders hohen Stellenwert: Informationssicherheit, damit wir auch zukünftig sicher und ohne Gefährdung vor Angriffen arbeiten können und Ausfallssicherheit. Wenn zum Beispiel ein wichtiges Video-Conferencing-Tool ausfallen sollte, können wir noch immer auf ein anderes zurückgreifen.

Wie wird sich das Arbeitsleben nach Corona deiner Meinung nach verändern?

Einige Trends haben sich durch die Krise beschleunigt, diese werden sich unserer Meinung nach auch auf Dauer durchsetzen. Wir sprechen hierbei von Veränderungen in unserer eigenen Branche, wie beispielsweise dem Einsatz von Video-Interviews im Recruiting, aber auch davon, wie in einem Unternehmen zusammengearbeitet wird. Wir sehen hier eine Entwicklung in Richtung Selbstbestimmung, Loyalität und Vertrauen. Dies sind wohl die wichtigsten Eckpfeiler für eine gute Zusammenarbeit – auch remote!

Traten in den Teams Schwierigkeiten bei der Umstellung auf Remote Work auf?

Kommunikation ist immer wichtig, doch in Zeiten wie diesen ist sie essenziell. Die Teams tauschen sich nicht nur untereinander aus, sondern alle Beteiligten stehen in regen Kontakt miteinander. Wir haben einen sehr guten Teamspirit, unterstützen uns gegenseitig und nehmen aufeinander Rücksicht, was in derartigen Situationen für mich sehr wichtig ist. Ein Team, das nicht nur im Büro zusammenhält und eine gute Unternehmenskultur machen sich gerade jetzt doppelt bezahlt.

Wie reagieren die Mitarbeiter_innen auf die Krise?

Meine Kolleg_innen sind glücklicherweise nicht in Panik verfallen, sie sehen allerdings den Ernst der Lage und halten zusammen. Genau jetzt merken wir, wie stark der Teamspirit unseres Unternehmens tatsächlich ist.

Um dieses Teamgefühl nicht zu verlieren, haben wir gleich zu Beginn Rahmenbedingungen festgelegt. Denn gerade im Home-Office verschmelzen die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit unmerklich. Uns ist es wichtig, Freizeit und Beruf zu trennen und die eigene Verfügbarkeit klarzustellen und zu markieren. Ohne festgelegten Tagesablauf und etwas Bewegung oder Sport im eigenen Büro ist der Alltag doch sehr eintönig und schwer zu bewältigen.

Doch nicht nur die beruflichen Projekte werden auf Video-Conferencing umgestellt. Auch die zwischenmenschlichen Aktivitäten mit Kolleg_innen, wie die gemeinsame Kaffeepause oder virtuelle Sportstunden erleichtern die aktuelle Situation und dürfen deshalb nicht fehlen. Daher kann ich guten Gewissens behaupten, dass wir gerade jetzt als Team noch näher zusammengerückt sind.

Veranstaltet ihr regelmäßige Online-Treffen im Team?

Unsere Teams telefonieren regelmäßig via Video in unterschiedlichen Konstellationen. In den meisten Fällen gibt es ein kurzes digitales Treffen. In diesem Meeting informieren wir uns über die neuesten Entwicklungen und tauschen Informationen aus. Auch gibt es ein zweiwöchentliches Online-Meeting, in welchem wirklich alle Mitarbeiter_innen aus den unterschiedlichen Abteilungen partizipieren. Hier werden alle Aufgaben und Ziele wie gewohnt besprochen. Um die Kommunikation möglichst transparent und für jede/n Kolleg_in zugänglich zu machen, kommunizieren wir über verschiedene digitale Kanäle, wie über unser internes Newsportal oder über Slack.

Konntest du etwas Positives aus der derzeitigen Situation mitnehmen?

Mir hat diese Krise gezeigt, dass wir wirklich ein hervorragendes Team haben, welches sich immer gegenseitig unterstützt und ein gemeinsames Ziel vor Augen hat. Wir versuchen, in all den Veränderungen auch die Chancen dahinter zu sehen. Allerdings bin ich auch der Meinung, dass wir alle Teil einer Ausnahmesituation sind, die auf Dauer nicht gesund ist. Der persönliche Kontakt fehlt trotzdem, auch wenn wir uns durch regelmäßige Video-Calls austauschen. Mir persönlich fehlt der regelmäßige direkte Austausch mit meinen Kolleg_innen und ich freue mich sehr auf den Zeitpunkt, wenn wir wieder selbst entscheiden können, wann wir von Zuhause aus arbeiten möchten und wann vom Büro aus.

Trotzdem bin ich fest davon überzeugt, dass wir alle weiterhin positiv und motiviert in den nächsten Remote-Arbeitstag starten.

Was sind die lustigsten Momente im Home-Office?

Dafür sorgen definitiv die Kinder der Kolleg_innen in unseren täglichen Meetings. Die Stimmung kann nicht besser aufgelockert werden, als wenn sich die Kids im Hintergrund fangen oder unbedingt etwas von Mama oder Papa wissen möchten. Das wird mir mit Sicherheit am meisten fehlen, genauso wie die Jogginghose, die ich doch das ein oder andere Mal im Home-Office trage.

Dieses Interview wurde erstmals bei Personalmanagement.info veröffentlicht.

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